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  1. Kleiner Lebensretter

Vergiftungen

Erkennen

Vergiftungen
Vergiftungen Foto: DRK e.V.
  • Situationsbedingte Merkmale beachten
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Durchfall
  • Schweißausbrüche
  • Krämpfe
  • Eventuell Bewusstlosigkeit oder Herz-Kreislauf-Stillstand
  • Schwindel
  • Bewusstseinstrübung

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- 26.000 mal Lebenshilfe vor Ort.

Maßnahmen

Alle vom Ersthelfer durchführbaren Maßnahmen entsprechen den grundsätzlichen Maßnahmen, wie sie in den anderen Verletzungs- und Erkrankungszuständen schon beschrieben worden sind. Zusätzlich ist der Eigenschutz zu beachten (Gase, Kontaktgifte u. ä.)

  • Eigene Sicherheit beachten
  • Schutzhandschuhe anziehen
  • Den Betroffenen ansprechen, beruhigen
  • Fragen Sie bei Kindern geduldig nach, was geschehen ist!
  • Notruf 112
  • Ggf. Giftinformationszentrale anrufen 030 19240
    Alle wichtigen Notrufnummern finden Sie unter folgendem Link: Notrufnummern
  • Anweisungen der Giftnotrufszentrale befolgen (z. B. schluckweise Wasser ja/nein)
  • Hilfestellung beim Erbrechen, jedoch kein Erbrechen herbeirufen
  • Giftreste und/oder Erbrochenes sicherstellen und dem Rettungsdienst mitgeben
  • Schockbekämpfung
  • Betroffenen zudecken
  • Bei Bewusstlosigkeit und vorhandener Atmung laut "Hilfe" rufen , um Umstehende auf die Notfallsituation aufmerksam zu machen
  • Stabile Seitenlage
  • Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes beruhigen, trösten und beobachten, wiederholt Bewusstsein und Atmung prüfen
  • Bei Bewusstlosigkeit und fehlender normaler Atmung Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Bei inneren Verätzungen zugunsten der eigenen Sicherheit und Atemspende verzichten

Hinweise zur Vorbeugung von Vergiftungen

  • Giftstoffe, Chemikalien, Medikamente und Pflanzenschutzmittel nie in Getränkeflaschen umfüllen!
  • Kinder von giftigen Substanzen und Pflanzen fernhalten