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Einsatzberichte

Familienurlaub auf Rhodos

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Familienurlaub auf Rhodos

Die ganze Familie freute sich auf einen erholsamen Urlaub auf der griechischen Insel Rhodos mit viel Sonnenschein. Für den 16 Monate jungen Florian war es das Wunderbarste: Sonne, Meer und viel Sand. Aber – am 10. Urlaubstag erkrankte Florian an einer schweren Darmerkrankung. Die Klinik auf der Insel konnte aber nicht in der speziellen Form der lebensbedrohlichen Erkrankung eine sofortige Operation durchführen. Sofort starteten die Eltern einen Notruf an den Flugdienst des Deutschen Roten Kreuzes. Sofort wurden alle notwendigen Organisationen übernommen. Die Station München-Flughafen wurde vorinformiert. Eine Fachärztin für Pädiatrie von der Uni München (Haunersche Kinderklinik) wurde für die ärztliche Transportbegleitung aktiviert. Bei der Station München-Flughafen wurden alle notwendigen intensivmedizinischen Bestückungen veranlasst und schon Stunden später startete der angecharterte Learjet 35A mit der Kinderärztin und einem Rettungsassistenten des Deutschen Roten Kreuzes zum Zielort. Mit einer Geschwindigkeit von über 850 Km/h war Rhodos nach 2 Stunden und 50 Minuten erreicht. Noch vor und auch während des Rückfluges wurden erweiterte umfangreiche intensivmedizinische Versorgungen und Überwachungen eingeleitet. Die Eltern des Florian durften den Flug begleiten, was zweifelsohne für den kleinen Patienten, Mama und Papa eine bedeutende psychische und soziale Komponente darstellte und wie es die Eltern in einem wunderschönen Brief zum Ausdruck brachten. Nach der Landung in Frankfurt wurde Florian auf die Intensivstation einer Kinderklinik in Darmstadt aufgenommen. Der Weitertransport erfolgte mit einem Rettungswagen des DRK, OV Nieder-Olm. Nach einer schwierigen Operation ist Florian zwar noch auf der Intensivstation- aber außer Lebensgefahr! Dank der Mitgliedschaft beim Roten Kreuz entstehen der Familie keine Kosten für die Rückholung. Das Deutsche Rote Kreuz wünscht gute Besserung.



23.11.2007
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